Bekannt und beliebt - Das Zeltlager

Das Zeltlager ist DAS Highlight in unserem Jahresprogramm und wird jedes Jahr durchgeführt.

 

 

Einige Anekdoten aus vergangenen Zeltlagern

1993 Zeltlager in Maria Steinbach:

Selten gab es ein Zeltlager mit einer so geringen Anzahl an Leitern für eine so hohe Zahl an Teilnehmern: Für fast 100 Kinder standen nur 20 bis 25 Leiter zur Verfügung! Zu allem Überfluss kam dann am Elternabend noch ein Sturm auf. Dabei mussten dann alle Leiter das Großraumzelt festhalten, um Schlimmeres zu vermeiden. Dabei gelang es dem Leitungsteam den Eltern zu verheimlichen, wie knapp die Geschichte ausgegangen ist. (Keine Angst, die Leitersituation ist mittlerweile wesentlich besser )

1997 Zeltlager bei Roppeltshausen:

Im Leitungsteam wurden Gerüchte gestreut, nach denen ein Bär in der Nähe aus seinem Gehege ausgebrochen sein sollte und nun in den Wäldern rund um unser Zeltlager umherstreunen sollte. Dieses Gerücht ging natürlich auch zu den Kindern durch und sogar eine Bekämpfung des Bären wurde verbreitet: Der Bär sollte mit Äpfeln in die Flucht geschlagen werden. Eines Nachts drangen dann Grummelgeräusche aus dem Wald heraus und ein leichter Anflug von Panik machte sich breit. 3 Halbleiter (die damals noch wirklich so hießen) waren die Woche lang sogar so aufgekratzt, dass sie sogar die Polizei holten, da sie das Verhalten des Lagerleiters, das Lager trotz dieser riesigen Gefahr weiter durchzuführen, unfassbar unverantwortlich fanden.
Es stellte sich dann aber heraus, dass es sich bei dem geflüchteten Bären tatsächlich nur um ein Gerücht und bei dem eigenartigen Geräusch um den damaligen Messner, der in eine Blechdose hineinbrummelte, handelte.

1999 Zeltlager am Sachsenrieder Weiher:

Ein wirklich sehr ereignisreiches Lager: Jeden Tag telefonierten wir mit dem Gesundheitsamt, da ein Leiter an einer Hirnhautentzündung erkrankt ist. Die Meinung des Gesundheitsamtes war, dass wir das Lager auf keinen Fall abbrechen sollten, da keine bessere Art von Quarantäne denkbar gewesen war.
Außerdem hat TOM, der damalige Lagerleiter, auf dem Zeltplatz seinen Ehering verloren, was dazu geführt hat, dass die 80 Kinder auf Knien über den Platz gekrabbelt sind und nach dem Ring gesucht haben! (die Suche war dann erfolgreich)
Doch damit noch nicht genug: Auch in diesem Lager gab es einen heftigen Sturm, der dieses Mal nicht das Großraumzelt gefährdet hat, sondern beinhahe den Bannermast umgeblasen hätte!
Dazu kam noch als besondere "Attraktion" auf dem benachbarten Campingplatz die "Nackerte": auf diesem Campingplatz waren FKK-Jünger zu beobachten, die sich am Sachsenrieder Weiher scheinbar auch sehr wohl gefühlt haben.
Zu guter Letzt überfielen wir mit über 80 Kindern das Lager der Franziskaner aus Kempten, die in unmittelbarer Nähe ihr Zeltlager stattfinden ließen. Das Besondere daran war, dass das Lager der Franziskaner im Allgemeinen nicht größer als 50 Mann (inkl. Leiter) ist. Diese standen dann also uns insgesamt ungefähr 100 Leuten gegenüber und wussten nicht, was ihnen geschah.
Allen, die damals mitgefahren sind, wird dieses Lager noch sehr gut in Erinnerung geblieben sein und weiterhin bleiben!

2000 Zeltlager bei Willofs:

Heftige Regenfälle überfielen unser Zeltlager in Willofs, was dazu führte, dass der Platz irgendwann komplett überflutet war! In einer sehr spontanen Aktion wurde ein Heustadel ausfindig gemacht, in den wir kurzzeitig umziehen konnten(dieser Umzug wurde durch Abstimmungen erschwert), während wir darauf warteten, dass der Platz wieder beziehbar wurde. Zu unserem Glück passierte das auch und das Lager konnte dann bei einem Geruch, der eher an ein Wildschweingehege erinnert, gut auf dem Platz beendet werden.

2003 Zeltlager bei Roppeltshausen:

Das zweite Planspiel in der Geschichte des Zeltlagers bleibt allen Beteiligten lange in Erinnerung. Das Thema dazu war Asterix und Obelix. Der Druide hatte die Rezeptur für seinen Zaubertrank vergessen und zu allem Überfluss wurde Idefix entführt. Deshalb war Obelix außer Kraft gesetzt. Also mussten die Kinder ran, um den Ansturm der Römer abzuwehren. Hierbei waren die Leiter alle unglaublich kreativ bei ihren Verkleidungen und die Kinder wurden einen Tag langt ins gallische Dorf entführt. Abschließend gab es noch eine große "Schlacht" zwischen den gallischen Kindern und den mittlerweile als angreifende Römer verkleideten Leitern.

2010 Zeltlager bei Lautrach:

Während einem Zeltlager, bei dem das Wasser auf dem Zeltplatz stand und wir kurz vor der Evakuierung durch die Feuerwehr standen, war das Leitersuchspiel ein Höhepunkt!
Hierbei verkleideten sich einige Leiter als Dorfbewohner und verrichteten alltägliche Arbeiten, stellten sich als Statuen beim Friedhof auf oder spielten auf dem Fußballplatz in Lautrach. Dabei mussten die Kinder durch das Dorf laufen und die Leiter entdecken und beim Namen nennen, was aufgrund der kreativen Verkleidungen oftmals schwierig war.

2015 Zeltlager bei Roppeltshausen:

Dieses Zeltlager begann mit einem regnerischen Aufbau. Am Samstag verbesserte sich das Wetter aber dann zusehends. Daher beschlossen wir, schon am Beginn des Lagers am Montag die Olympiade mit Marsch zum See durchzuführen. Das Planspiel (zum Thema "Peter Pan", wo Peter seinen Schatten verlor und die Kinder ihm helfen mussten, ihn wieder zu fangen und anzunähen, sodass er gegen Captain Hook antreten konnte) wurde dann kurz darauf am Mittwoch durchgeführt. Das war unser Glück. Das Wetter blieb nämlich sonnig. Es führte dann dazu, dass am Freitag und Samstag unter Kindern und Leitern allgemeiner Bewegungsfrust aufkam, da der Schweiß bei jeder Bewegung, die man tat, aus allen Poren schoss. Die Temperaturen tagsüber immer über 30°C. Sogar den Überfällern erzählten wir, dass sie möglichst nicht rauchen oder böllern sollten (was sie ohnehin nicht sollen), da wir sonst Angst davor hatten, einen Waldbrand auszulösen. Auch das Lagerfeuer wurde so klein gehalten wie selten zuvor. Das Zeltlager geht wohl als das "Hitzelager" in die Geschichte ein.

2016 Zeltlager bei Kronburg:

Ein weiteres Mal durften wir mit dem Gesundheitsamt in Kontakt treten. Diesmal waren die Auslöser Kopfläuse. Die Geschichte endete aber glimpflicher als befürchtet; die betroffenen Kinder mussten samt Gepäck nach Hause gehen, sich dort behandeln lassen und mit gewaschenen Sachen zurückkommen. Ein Schild zur Information der Eltern war dann ausreichend.